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Was ist der Eisprung bzw. Fruchtbarkeit?

Um das Thema Eisprung bzw. die Fruchtbarkeit näher zu erläutern, sollte man über den weiblichen Zyklus etwas mehr wissen. Dieser beginnt am ersten Tag der Menstruation und dauert im Durchschnitt etwa 28 Tage. Das kann bei manchen Frauen variieren und mal mehr oder weniger lang sein. Der Zyklus unterteilt sich in unterschiedliche Phasen, in denen eine befruchtungsfähige Eizelle heranreift und sich nach der Befruchtung in die Gebärmutterschleimhaut einnisten kann. Im Grunde unterteilt sich der Zyklus in die erste Zyklushälfte, in der die Eibläschen heranreifen, in die Zyklusmitte, der so genannten Ovulationsphase und in die zweite Zyklushälfte, der Gelbkörperphase. In den jeweiligen Phasen spielen sich auch verschieden Vorgänge innerhalb des weiblichen Körpers ab.

Wir beschränken uns hier zunächst auf die Ovulationsphase, das heißt kurz vor dem Eisprung wird durch eine Östrogenausschüttung ein schneller Anstieg des Hormons LH ausgelöst. Gemeinsam mit dem schon angestiegenen Progesteron löst dieses Hormon dann nach etwa zehn bis zwölf Stunden den Eisprung aus. Eine reife Eizelle wird also aus dem Eierstock ausgestoßen und wandert in den Eileiter wo es dann von männlichen Samenzellen befruchtet werden kann.

Der Eisprung ist also Voraussetzung für die Befruchtung der Eizelle. Die Befruchtungsfähigkeit der Eizelle dauert ca. noch 12 bis 24 Stunden nach dem Eisprung an.