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Natürliche Empfängnisverhütung

In einer logischen Schlussfolgerung kann man sich denken, alles was ich dafür tun kann um mir den Babywunsch zu erfüllen, sollte andersherum auch funktionieren um eine natürliche Empfängnisverhütung gewährleisten zu können.

Allerdings sind die natürlichen Methoden der Empfängnisverhütung nicht zu hundert Prozent sicher und deshalb auch für viele Frauen nicht die optimale Lösung wenn es um Verhütung geht.

Beispielsweise den Eisprung zur natürlichen Empfängnisverhütung zu nutzen, funktioniert nach Knaus-Ogino (zwei Ärzte)folgendermaßen. Die Frau sollte zwölf Monate lang über ihren Zyklus Buch führen um dessen Länge genau bestimmen zu können. Dann zählt sie vom letzten Tag des längsten Zyklus elf Tage zurück. Das ergibt den wahrscheinlich spätesten Termin des Eisprungs. Vom letzen Tag des kürzesten Zyklus sollte sie dann 18 Tage zurück rechnen. Dies ergibt dann den frühsten Termin für den Eisprungtermin. Hat diese Frau beispielsweise eine Zykluslänge zwischen 25 und 31 Tagen, rechnet sie 31-11=20 und 25-18=7. Also hat sie zwischen dem 7. und 20. Tag ihre fruchtbaren Tage und sollte in dieser Zeit mit anderen Mitteln verhüten, wenn es zum Geschlechtsverkehr kommen sollte.

Da allerdings der Hormonhaushalt der Frau sehr sensibel auf Stress, Krankheiten und Klimawechsel reagieren kann, ist diese Art der Verhütung sehr unsicher. Eine weitere Maßnahme zur natürlichen Empfängnisverhütung wäre, den Zervixschleim parallel gründlich zu beobachten und gleichzeitig die Basaltemperaturmethode anzuwenden.